Hinter den Kulissen des neuen LEO Ultimate
25. August 2026

Am 1. September 2026 stellt KELLER Pressure die nächste Generation seiner Digitalmanometer vor. Doch bevor ein neues Produkt auf den Markt kommt, liegen unzählige Entscheidungen, technische Herausforderungen und intensive Entwicklungsarbeit dahinter. Gemeinsam mit Projektleiter David Schwenter sowie den Entwicklern Pascal Schlegel und Francisco Dumont werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des neuen LEO Ultimate. Im Gespräch erzählen sie, wie aus einer ersten Idee ein neues Messgerät entstand und welche Herausforderungen das Projektteam auf diesem Weg begleitet haben.
Von der Vision zum Projekt
Als bei KELLER Pressure die Zukunft des Manometerportfolios diskutiert wurde, war schnell klar: Es sollte nicht einfach nur ein weiteres Produkt entstehen.
«Das LEO Ultimate ist Teil unserer strategischen Ausrichtung für das zukünftige Manometerportfolio.»
David Schwenter,
Projektleiter LEO Ultimate
Die Vision war ambitioniert. Verschiedene Funktionen sollten zusammengeführt und gleichzeitig ein Produkt geschaffen werden, das den hohen Ansprüchen der Anwender gerecht wird. Bis dahin war es jedoch ein weiter Weg, geprägt von intensiver Entwicklungsarbeit, Tests und zahlreichen Anpassungen.
Für Projektleiter David Schwenter ging es von Anfang an darum, die vielen Ideen, Anforderungen und Erwartungen in eine klare Richtung zu lenken. «Der entscheidende Faktor in der frühen Projektphase war, über alle beteiligten Abteilungen hinweg eine technisch realisierbare, gemeinsame Vision zu entwickeln.»
Dies war keine einfache Aufgabe. Schliesslich arbeiteten viele Abteilungen am selben Projekt und jeder Bereich brachte eigene Perspektiven und Anforderungen mit.
Rückblickend beschreibt David genau diese Koordination als eine der anspruchsvollsten Aufgaben: «Die grösste Herausforderung war, in diesem interdisziplinären Projekt über einen längeren Zeitraum alle Stakeholder auf ein gemeinsames Zielbild auszurichten.»
Die technische Reise zum neuen LEO Ultimate
Während das Projektmanagement den Überblick behielt, arbeitete das Entwicklungsteam an den technischen Grundlagen des Produkts.
Pascal Schlegel, der seit mehreren Jahren Teil der Firma ist, begleitete viele dieser Entwicklungen direkt. Sein Aufgabenbereich reichte von der Elektronik und den Bluetooth-Funktionen über Firmwaretests bis hin zu Zulassungen und dem Übergang in die Serienproduktion.
Schon in der frühen Projektphase mussten zahlreiche technische Entscheidungen getroffen werden.
«Die Auswahl der richtigen Lieferanten, die Evaluation der Elektronikkomponenten sowie die Wahl von Display, Bluetooth-Modul und Speicher waren wichtige Grundlagen für den weiteren Verlauf des Projekts.»
Pascal Schlegel,
Entwicklungsingenieur
Parallel dazu entstanden erste Funktionsmuster und Machbarkeitsstudien. Ziel war es, die technische Umsetzbarkeit verschiedener Konzepte frühzeitig zu überprüfen.
Die Anforderungen waren hoch. Pascal erinnert sich: «Die grösste Herausforderung war, hohe Genauigkeit, alle Funktionen, lange Batterielaufzeit und einfache Bedienung in einem kompakten Gerät zu vereinen.»
Gerade diese Kombination erwies sich im Projektverlauf immer wieder als anspruchsvoll. Zahlreiche Lösungen mussten getestet, angepasst und teilweise neu gedacht werden.
«Insbesondere bei Mechanik, Menüführung und einzelnen Hardware-Komponenten zeigte sich erst durch Tests, welche Lösungen langfristig funktionieren.»
Was heute selbstverständlich wirkt, ist oft das Ergebnis unzähliger Prototypen, Versuchen und gemeinsamen Diskussionen.

Eine neue Basis für die Zukunft
Als Francisco Dumont zu KELLER Pressure stiess, wurde er unmittelbar Teil des Projekts. Seine erste Aufgabe war die Auswahl des Mikrocontrollers für das neue Gerät. Anschliessend konzentrierte er sich vollständig auf die Firmwareentwicklung.
Dabei stand nicht nur die Funktionalität des neuen Produkts im Fokus. Ziel war es auch, eine flexible Softwarebasis zu schaffen, auf der zukünftige Bluetooth-Projekte schneller entwickelt werden können.
«Die ersten funktionierenden Firmware-Versionen inklusive Bluetooth-Verbindung und neuen Messmodi waren für mich ein Highlight. Ab diesem Punkt war klar, dass unsere Vision für die Codestruktur die richtige Basis ist.»
Francisco Dumont,
Entwicklungsingenieur
Die im Projekt geschaffenen Grundlagen werden deshalb nicht nur dem neuen LEO Ultimate zugutekommen, sondern auch zukünftigen Entwicklungen.
Wenn Teamarbeit den Unterschied macht
Bei Gesprächen mit den Beteiligten fällt immer wieder ein Begriff: Teamarbeit.
Ein modernes Digitalmanometer entsteht nicht in einer einzelnen Abteilung. Verschiedene Abteilungen müssen eng zusammenarbeiten, damit am Ende ein zuverlässiges Produkt entsteht.
«Das gesamte Projekt wäre ohne gute Teamarbeit nicht zum Fliegen gekommen», sagt David Schwenter.
Auch Pascal erinnert sich an zahlreiche Situationen, in denen Herausforderungen nur gemeinsam gelöst werden konnten. «Gerade bei Themen wie Firmware, Menüführung, Tests oder Zulassungen entstanden viele Verbesserungen erst durch Ideen und Feedback aus verschiedenen Bereichen.»
Francisco bestätigt diesen Eindruck: «Die Teamarbeit war essenziell, weil so viele verschiedene Abteilungen involviert waren. Für mich war insbesondere die Zusammenarbeit mit der Produktion und dem Projektmanagement wichtig.»
Stolz auf das Ergebnis
Was einst als ambitioniertes Projekt begann, steht nun kurz vor dem Ziel.
Für Pascal ist das Erreichte in vielerlei Hinsicht bemerkenswert: «Besonders stolz bin ich auf die neue Elektronikplattform, die erreichte Genauigkeit, die Bluetooth- und USB-C-Anbindung, das neue Bedienkonzept und die Robustheit des Geräts.»
Für David liegt der grösste Erfolg hingegen in der gemeinsamen Leistung des Teams. «Zu sehen, wie aus theoretischen Konzepten und Visionen durch die bereichsübergreifende Zusammenarbeit ein reales Produkt entstanden ist, macht mich besonders stolz.»
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Entdecke jetzt LEO Ultimate
Der Countdown läuft
Noch sind nicht alle Details öffentlich. Doch eines wird beim Blick hinter die Kulissen deutlich: Hinter dem neuen LEO Ultimate steckt weit mehr als die Entwicklung eines einzelnen Produkts.
Es ist die Geschichte eines Teams, das gemeinsam an einer Vision gearbeitet, Herausforderungen gemeistert und immer wieder neue Lösungen gefunden hat.
Passend dazu fasst David Schwenter seine wichtigste Erkenntnis aus dem Projekt in einem Satz zusammen:
«Handle stets so, als würde alles gut kommen. Denn es wird gut kommen.»
Viel Entwicklungsarbeit, unzählige Entscheidungen und ein gemeinsames Ziel. Am 1. September 2026 wird KELLER Pressure zeigen, woran das Team so lange gearbeitet hat.




